Wer sind wir?

Wenn Du mehr über uns erfahren möchtest, dann bist Du hier genau richtig. Lies welche Menschen hinter der Gründung einer Waldschule in Schwäbisch Hall stehen.

Unsere Geschichte

Das ursprüngliche Ziel der Waldklassen-Initiative war an eine bestehende Schule anzugliedern. Da sich allerdings aus diversen Gründen keine Schule gefunden hat, an welcher dieses Ziel hätte umgesetzt werden können, hat sich eine Gründungsinitiative daraus entwickelt. Ende Mai 2021 wurde der Verein Naturschulgründungs e. V. von acht engagierten Personen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall gegründet, welcher das Ziel verfolgt eine genehmigte private Grundschule mit den Schwerpunkten „Draußensein in der Natur“ und „Offener Unterricht“ zu eröffnen.

Der Prozess der Gründung umfasst verschiedene Aufgabenbereiche wie Standortthemen, Konzept schreiben, Lehrkräfte suchen, Finanzierung planen, Sponsoren finden und viele mehr. Hierzu arbeiten wir in einem Team von 10 Personen, welches immer wieder in bestimmten Bereichen von engagierten und interessierten Eltern unterstützt wird. Wir treffen uns wöchentlich (online) und arbeiten mit Hilfe von Internetplattformen (Slack, Trello, Zoom) zusammen. Unser gemeinsames Ziel ist ein Schulstart im September 2023!

Unsere Motivation

Schwäbisch Hall war vor über 25 Jahren schon Vorreiter bei den Waldkindergärten. Jetzt ist es Zeit für eine Draußenschule!

Derzeit bietet der Landkreis keine Fortführung der Walderfahrung für die Kinder aus den mittlerweile 5 Waldkindergärten (mit langen Wartelisten). Zudem ist der beliebte Montessori-Zug der Grundschule Steinbach jedes Jahr überlaufen. Viele Eltern in der Region suchen nach einer Schule, in der die Kinder viel Zeit draußen in der Natur verbringen können und in der sie eigenmotiviert und interessengeleitet lernen können. Mit der Draußenschule Rosengarten möchten wir genau diesen Bedarf bedienen.

Die acht Gründungsmitglieder

Melanie Schnepf

Lehrerin, Evolutionspädagogin, Mutter von zwei Kindern

Naturverbunden "groß" werden - Nachhaltigkeit leben. Dies wünsche ich mir für die kommenden Generationen.

Eine Schule inmitten der Natur, in der wir im Einklang mit der Natur leben und von ihr lernen können, ermöglicht uns dies. Neben der Naturverbundenheit ist es mir wichtig, dass jeder jederzeit spüren darf, dass er genauso wie er ist, absolut richtig ist. Die Kinder sollen sich in ihrer eigenen Geschwindigkeit nach ihrem eigens angelegten Bauplan entfalten können und so eine starke Persönlichkeitsentwicklung erfahren, die sie für ihre Zukunft mit allen Höhen und Tiefen wappnet.

Der Wunsch, meinen wie auch anderen Kindern dies ermöglichen zu können, ist mein Antrieb, die "Naturschule" zu gründen.

Felix Gann

Lehrer, Vater von zwei Kindern

Wer naturverbunden groß werden will, braucht eine intakte Natur. Wer eine intakte Natur will, muss diese erfahren und dadurch verstehen können.

Dieser Gleichklang kann möglich werden, wenn wir unsere Nachkommen darauf vorbereiten, achtsam mit der Natur umzugehen und diese als Lebensgrundlage wahrzunehmen.

Diese Herzensangelegenheit kann all denjenigen zugänglich gemacht werden, die in unsere Naturschule kommen.

Heidje Reinhard

Geoökologin (Fokus Fledermäuse) & Gründerin von „ein schöner Ort“ (achtsame Spielangebote), Mutter von 3 Kindern

  • Forschen, Entdecken, Experimentieren in Wald und Wiese
  • frei der Neugierde folgen
  • eine vorbereitete Umgebung wartet darauf entdeckt zu werden
  • achtsame, professionelle Lernbegleiter bieten Sicherheit und Unterstützung
  • Lernen in und mit der Natur

    So eine Schule wünsche ich allen Kindern der Welt!
  • Shauna Schwerin

    Lehrerin, Mutter von 2 Kindern

    „Vor langer, langer Zeit, vielleicht vor 200 000 Jahren unterrichteten die Naturvölker, die von dem lebten, was das Land ihnen bot, ihre Kinder auch – dies geschah jedoch auf eine völlig unsichtbare Weise. Die Kinder unserer Vorfahren gingen nicht zur Schule; sie waren von der Schule umgeben. Die Natur war eine lebendige Lehrerin. Für jedes Kind gab es viele Verwandte, und jeder Verwandte war ihm ein Mentor. Geschichten erfüllten die Luft und Zeremonien der Dankbarkeit erfüllten das tägliche Leben.“

    - Ellen Haas, The Art of Mentoring and Coyote Teaching Tonband mit Jon Young, 1995-

    Da ich selbst eine tiefe Verbindung zur Natur habe und sie mich immer wieder motiviert und inspiriert, wünsche ich mir diese Erfahrung auch für all unsere Kinder.

    Lukas und Donna Tonne

    Sie – Lehrerin GHS. Er – Theologe + Zimmermann. Eltern von drei herrlichen Naturforschern

    Sie fallen nicht vom Himmel - Junge Erwachsene, die aktiv unsere Gesellschaft, Kultur, die Umwelt und eine faire Wirtschaft prägen und gestalten. Ja und doch kommen sie aus dem Himmel! Wir glauben daran, dass in Kindern schon Fähigkeiten angelegt sind, gemäß ihrer Entwicklungsphase Verantwortung zugesprochen zu bekommen und auch übernehmen zu können.

    Reale Dinge, in denen sie spüren, zu was ihre individuelle Selbstwirksamkeit führen kann, werden nicht nur lebenslange Erinnerungen sein, sondern wertvolle Erfahrungen. Diese werden unsere Kinder nachhaltig prägen. Wir würden staunen, welches weltverändernde Potential in Kindern und Jugendlichen zu finden wäre, würden wir ihnen echte Teilhaberschaft ermöglichen. Die gesellschaftliche Überforderung des wahlfähigen Alters würde sich dadurch vielleicht adressieren lassen…

    Unsere drei Kinder wählen sich für ihre Entwicklungsprozesse seit dem Laufalter immer wieder den Naturraum. Als Eltern und Pädagogen wünschen wir uns, dass ihre Stimme gehört wird. Was ist an diesem Wunsch nicht 100% unterstützenswert?

    Andreas Dinger

    Lehrer, Vater von drei Kindern

      „Die Schule soll stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlasse, nicht als Spezialist.“ (Albert Einstein)

    Harmonische Persönlichkeiten sind für mich einzigartige, handlungsfähige, kreative junge Menschen, die in sich selbst ruhen und aus dieser Sicherheit, voller Energie die Zukunft gestalten. Für die Lösungen unserer Probleme werden nicht Wissen ausschlaggebend sein, sondern Kreativität, neue Denkweisen, Teamwork und soziale Kompetenzen.

    Diese Eigenschaften kann man nicht auswendig lernen. Sie müssen mit Freude erlebt, erlernt und gelebt werden. Ich kann mir dafür keinen besseren Ort als die Natur vorstellen, in der wir in würdevollen Beziehungen Sinnhaftigkeit und Selbstwirksamkeit erleben.

    Selina Wild

    Bachelor Kindheitspädagogik, Bauernhofpädagogin und Tagesmutter, Mutter von zwei Kindern

    In der Elementarpädagogik wird großen Wert auf eine ganzheitliche Bildung gelegt. Diese soll sich am Entwicklungsstand und den Interessen des Kindes orientieren. Ich möchte durch die Schulgründung unserer freien Natur- Waldschule auch für die Schulkinder eine freie Entfaltung nach den eigenen Interessen innerhalb einer schützenden, motivierenden, begleitenden und reflektierenden Gemeinschaft ermöglichen.

    Schule soll in jedem Alter Freude bereiten, Partizipation ermöglichen und auf ein lebenslanges Lernen vorbereiten.